@Lars_Roskoden
Das wird sich nie Durchsetzen, das ist doch entgegen des Gesunden Menschenverstand

#SarkasmusOFF

@Lars_Roskoden wenn auf der linken Seite "zum Beispiel" würde, könnte ich damit Leben...

@Lars_Roskoden
Ich finde die letzten Punkte unschlüssig. Warum sollte ich eine Wirtschaftsform gegen eine Regierungsform ersetzen.
Auch der vorletzte Punkt macht IMHO nur Sinn, wenn es auf die Erzeugung elektrischer Energie konkretisiert wird.
Ich gebe zu, manchmal kleinlich zu sein 😉

@Lars_Roskoden Demokratie und Kapitalismus schließen sich allerdings weder gegenseitig aus noch kannst du da selbst eine Wahl treffen...

Ha! Noch einer der solche Gedanken hat. Wir sind doch nicht allein.
Wilkommen!

@Lars_Roskoden

Grundsätzlich eine gute Idee. Spätestens, wenn das Handy für 300€ gebrickt ist schaut man dann aber in die Röhre.

Und zum Kapitalismus: Der kann auch in einer Demokratie existieren. Er muss sogar in einer Demokratie existieren, ansonsten wird dieser der Grundpfeiler der Freiheit genommen.

@Lars_Roskoden

Ja. Kapitalismus heißt in erster Linie (und in einfachster Form), dass man Eigentum haben und damit Handel treiben darf. Der Staat kann da nur sehr wenig dran rütteln, und das ist auch gut so, denn Eigentum und Handel bilden die Basis für materielle und finanzielle Unabhängigkeit - somit sind sie notwendig für Selbständigkeit, welche wiederum notwendig für Freiheit ist.

Ein kontrollierender Staat konterkariert das.

@trickster
Hm. So wie Du das hier im Brustton der Überzeugung schreibst klingt es in meinen Ohren wie eine unerschütterliche Tatsache, die keinen Widerspruch zuläßt; so als ob Deine Meinung ein wäre... Für eine weitere Diskussion vermisse ich etwas . 😰

@Lars_Roskoden

Für Widerspruch bin ich immer offen, trau dich und bring ein Gegenargument - ich würd mich freuen 🙂

@trickster
Einerseits sehe ich und in gegensätzlichem Verhältnis: je mehr ich besitze, desto mehr benötige ich für Nutzung, Pflege, Schutz usw. Eigentum verpfichtet - es macht abhängig und nicht frei. Daher: statt -en.

Zweitens: ist ein zu großer Begriff für ein Mikro-Blogging... Für mich bedeutet es aber, Grenzen anzuerkennen (z.B. Menschen können nicht fliegen).

Drittens: ich find's gut, daß der Staat kontolliert, z.B. Kinderarbeit, Waffen.

@Lars_Roskoden

Der Staat muss einige Bereiche kontrollieren, aber was man mit seinem Privateigentum anstellt (solange man es niemanden über die Rübe haut) hat ihn wenig anzugehen.

Zudem bedeutet Kapitalismus ja nicht, dass man die Pflicht hat, so viel Eigentum wie möglich zu haben. Außerdem verpflichtet nicht nur Eigentum, sondern auch Besitz (den es ja auch ohne Kapitalismus gäbe).

@trickster
Und wer stellt woraus etwas her? Und wem gehört das Hergestellte dann?

@Lars_Roskoden

Eine Firma kauft Rohstoffe. Daraus stellt sie Produkte her, die eine andere Firma kaufen und weiterverarbeiten könnte. Und am Ende kauft der Verbraucher (wir).

@trickster
Entschuldige bitte, wenn ich das sage, aber Deine Antworten sind mir zu oberflächlich.
Woher stammen denn die ? Wer macht die tatsächliche ? Sind diese dann eigentlich Eigentümer ihrer Arbeitsergebnisse? Entsteht also nicht eher durch die Arbeit ANDERER Menschen? Und ist dann nicht irgendwie jeder von jedem abhängig?

@Lars_Roskoden

Ach komm, du fragst Sachen, die man bereits in der Schule gelernt haben müsste: Die Leute, die die Rohstoffe aus dem Boden hauen, haben meist einen Arbeitsvertrag, in dem sie diese Rohstoffe unmittelbar an die sie einstellende Firma weiterverkaufen. Ursprünglich gehören die Rohstoffe dem Staat, der der Firma Privilegien zum Abbau einräumt.

Ja, Reichtum wird meist "durch andere" geschaffen - deshalb gibt's ja überhaupt Handel und Wirtschaft.

@trickster
In der Schule habe ich gelernt, Dinge zu hinterfragen.

Daß nur im möglich sei (wie Du es in Deinem ersten Post zu diesem Thema hier postuliert hast), sehe ich ganz und gar nicht so.

findet meiner Beobachtung nach im Endstadium des nicht mehr statt, da ja das Kapital die Macht übernommen haben - zum Leidwesen von Mutter .

Und schließlich erkenne ich, daß Du auf mein Hinterfragen keine Antworten findest.

@Lars_Roskoden

Du verwechselst da was. Freiheit benötigt Eigentum (-> Kapitalismus), aber es ist auch möglich, Kapitalismus ohne Freiheit zu haben (z.B. in einer Plutokratie). Das ist vermutlich das, was du mit "letzter Stufe" meintest. Letzteres ist in keinster Weise erstrebenswert und auch nicht freiheitlich oder demokratisch, da gebe ich dir Recht.

Und ja, man braucht auch staatliche Regelungen, ungezügelt haben wir eine Plutokratie, keine Demokratie.

@trickster
Wenn tatsächlich benötigen würde, dann wären die ersten auf diesem Planeten nie frei gewesen.
Jede(r) mag natürlich selber bestimmen, was für sie/ihn Freiheit bedeutet. Ich frage mich dabei immer öfter, auf wessen Kosten ich frei bin und empfinde mehr und mehr .

@Lars_Roskoden

Die ersten Menschen hatten aber (im weitesten Sinne) auch Eigentum. Fing an beim Schlafplatz, und endet beim "personalisierten" Faustkeil oder den ersten Getreidefeldern. War zwar etwas kruder als bei uns, ist aber im Endeffekt vergleichbar.

Und man lebt immer auf Kosten anderer. Mit dem Konzept des Eigentums kann man durch Handel diese Schulden aber auch begleichen!

@Lars_Roskoden

Außerdem könnte man argumentieren, dass die allerersten Menschen (noch vor den Faustkeilen) auch ohne Eigentum frei waren, aber um das in der Gegenwart zu verwirklichen müssten wir in eine Zeit vor der Steinzeit zurückkehren. Das wäre nicht gerade erstrebenswert.

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