Wenn die #Autoindustrie nach dem Staat brüllen darf, wenn sie #Ladeinfrastruktur braucht - und dafür Milliarden erhält, warum bekommen dann die Millionen #Radfahrer:innen nicht im selben Zuge sichere #Radwege?

*Grillen zirpen*

@SheDrivesMobility
Es wäre ja schon mal was, wenn man sein E-Bike, eScooter oder was auch immer an den Ladestationen ebenfalls laden könnte. Gerne auch bezahlen. Aber hey, was weiß ich schon...

@tpheine @SheDrivesMobility
Entschuldige meine absolute Unwissenheit, aber warum geht das denn nicht? Wegen fehlender Adapter oder wegen fehlender Ladekarten oder sonstiger "Sicherheitsbedenken"?

@StefanBlasel
Die wenigsten Tankstellen haben eine normale Steckdose. Somit benötigt man tatsächlich einen Adapter.

Und da kommen gleich noch Probleme oben drauf, die nicht unbedingt den Tankstellen zuzuschreiben sind: Leider gibt es keine Standards bei Ladegeräten für eBikes und Co. Somit schleppst du immer dein Ladegerät mit dir rum. Bei Autos "nur" den Adapter.

CC @SheDrivesMobility

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@StefanBlasel

Das gesamte System der eMobilität ist kaputt, da es keine einheitlichen Standards für alle gibt. Jeder Hersteller hat ein eigenes System, jedes eBike, jeder eScooter, etc. Und dann noch die ganzen Tankkarten und Adapter usw.

Bei Verbrennern gibt es weltweit 2 Standards, die für Mofa, Motorrad, Auto, LKW, etc etc gelten und an jeder Tankstelle angeboten werden und nur mit Geld beglichen werden. Fertig.
CC @SheDrivesMobility

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@StefanBlasel
Ok, dann schiebe ich noch einen Anhang hinterher: das Ding + Ladegerät muss man dann immer mitschleppen.

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CC@SheDrivesMobility@norden.social

3/2

@tpheine Danke für die Infos. Als unkonventionelle Lösung kann man vielleicht sein Ladegerät auch einfach bei netten Personen irgendwo anschliessen, der Akku und damit die Ladekapazität und damit der Stromverbrauch ist ja bei e-Bikes und E-Rollern nicht so groß und lasst sich einfach kalkulieren und bezahlen/spenden. 1/2

@StefanBlasel
Natürlich. Da hast du Recht. Aber stell dir mal bitte den Skandal vor, wenn Autofahrer ab jetzt immer ihre eigenen Zapfschläuche mitnehmen müssten und eine Pumpe, um den Treibstoff in ihr Auto zu bekommen. Das beides ist dann auch noch groß und schwer und muss in einen extra Anhänger. Und das dann auch nur noch an Tankstellen nutzen zu dürfen, bei denen sie eine Kundenkarte haben. 🤷‍♂️ Mobilitätswende stelle ich mir anders vor. Oder?

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@tpheine Hier merkt man auch schön das Verbrennungsmotor und E-Motor in ganz verschiedenen Zeit entwickelt wurden. Das jetzige Zeitalter ist von extremem Wettbewerb und sehr wenig Kooperationsvermögen und - lust gekennzeichnet. Der Wettbewerb wird leider oft auf dem Rücken des Kunden ausgetragen.

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@StefanBlasel
Du beschreibst wunderbar den daraus resultierenden Ist-Zustand und warum wir wahrscheinlich nie ohne Abstriche und Protesten eine wirkliche Wende hinbekommen.

Wo läd der Home Office Nutzer mit Wohnung sein Auto? Wo läd der eBike Fahrer sein Fahrrad auf einem Tagesausflug?

Wir haben eine Chance Mobilität neu und besser zu gestalten und versagen wegen Kapitalismus und festhalten an >100 Jahre alter Technik und Gewohnheiten und machen es dadurch nicht besser.

@tpheine Ich bin nicht ganz so pessimistisch. Die oben genannte Webseite zeigt ja dass es geht und da kann man sicher auch noch andere Kategorien wie Restaurants oder gemeinützige Vereine ergänzen für . Ich kann mir auc vorstellen, dass es ähnlich wie frei Tankstellen auch Vereine von freien Aufladern gibt. Dort könnte man ähnlich wie in einem kwh gegen einander verrechnen, so dass man keine Euros vor Ort ausgeben muss. Das ist dann soziale statt technische .

@StefanBlasel
Wie du schon eingehend sagtest: es bleibt eben am Nutzer hängen. Ich werde deine Ideen mal für mich durchdenken und vielleicht habe ich dann noch paar Erkenntnisse und Ideen. Dankeschön!

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